Es ist so offensichtlich....
Steigende Arbeitslosigkeit, Soldatenanwerbung und die gefährliche Aufrüstungsrhetorik in Deutschland – Eine Warnung vor dem Abgrund
Deutschland, das Land der Dichter und Denker, der Friedensnobelpreisträger und der Nachkriegsverfassung, die Krieg als Mittel der Politik verbietet – und doch gleitet es heute in eine Ära, die unheilvolle Parallelen zur Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg aufweist. Steigende Arbeitslosigkeit treibt junge Menschen in die Arme der Bundeswehr, während Politiker wie Boris Pistorius von „Kriegstüchtigkeit“ faseln und Milliarden in Rüstung pumpen. Willy Brandt wird sich im Grabe rumdrehen…
Ich sage es klar: Das ist kein Weg zur Sicherheit, sondern ein Rückschritt in die Barbarei. Deutschland muss Friedensstifter sein, nicht Kriegsvorbereiter werden. „Die Historische Verantwortung Deutschlands“ liegt in der Wiedergutmachung. Nicht in der Eskalation. Man schaue nur in die Statistik was unser „Erbe“ ist:
Zahl der Toten nach Staaten im Zweiten Weltkrieg
Diese jetzige Politik nutzt die Verzweifelten aus, um eine Maschinerie aufzubauen, die uns allen schadet. Statt in Waffen zu investieren, sollte Armut bekämpft und Diplomatie gestärkt werden. Lassen wir uns diesen Wahnsinn entlarven – mit Fakten, Kritik und einer leidenschaftlichen Plädoyer für Frieden.
Historische Parallelen: Aus der Asche des Ersten in den Abgrund des Zweiten – und heute?
Die Geschichte lehrt uns bittere Lektionen, die viele offenbar ignorieren. In den 1930er Jahren nutzte das NS-Regime wirtschaftliche Not – Massenarbeitslosigkeit nach der Weltwirtschaftskrise – um die Wehrmacht aufzurüsten. Der Versailler Vertrag hatte Deutschland entwaffnet, doch heimliche Kooperationen und massive Aufrüstung ab 1933 schufen eine Armee von Millionen. Arbeitslose wurden in Rüstungsfabriken und Uniformen gedrängt, unter dem Deckmantel von „Arbeit und Brot“. Die Folge: Ein Krieg, der Europa in Trümmer legte. Heute sehen wir Ähnliches: Pistorius und Co. predigen „Kriegstüchtigkeit“, während die Wirtschaft bröckelt. Kritiker warnen vor Parallelen – massive Aufrüstung beförderte die Weltkriege, und nun rüstet Deutschland wieder auf, ohne echte Bedrohung. Ist das nicht alarmierend? Wir bauen Panzer und Drohnen, während Infrastruktur zerfällt – genau wie damals, als Hitler Milliarden in Waffen steckte, statt in das Volk. Ich bin entsetzt: Sollen wir wieder in den Irrsinn schlittern? Nein! Deutschland hat aus seiner Geschichte gelernt – oder sollte es. Frieden ist unsere Pflicht, nicht Säbelrasseln.
Die aktuelle Krise in Deutschland: Arbeitslosigkeit als Rekrutierungsfalle
Schauen wir auf 2025: Die Arbeitslosigkeit in Deutschland sinkt leicht auf 2,967 Millionen im April, doch in Branchen wie Einzelhandel und Bildung wackelt es, und der Fachkräftemangel verschärft sich. Gleichzeitig boomt die Bundeswehr: Bis Juni 2025 gab es 64.900 Bewerbungen – ein Plus von 31 Prozent zum Vorjahr. Einstellungen stiegen um 28 Prozent auf 13.750. Zufall?
Nein!
Wenn Jobs rar werden, wird das Militär attraktiv – mit Gehältern, Ausbildung und Stabilität. Pistorius will bis 2030 80.000 zusätzliche Soldaten, setzt auf Freiwilligkeit. Mehr brauchts wahrscheinlich auch nicht in Hinblick der tagesaktuellen Wirtschaft. Der Stellenabbau geschieht Deutschlandweit. Die Deutsche Wirtschaft befindet sich im freien Fall und das kann man sogar auf Tagesschau.de sehen:
Stellenabbau: Liveticker auf Tagesschau.de
Junge Menschen, die sonst weniger bis gar keine Chancen haben, werden in Uniformen gekleidet. Selbst erfahrene Menschen können auf dumme Gedanken kommen bei dem rasanten Stellenabbau. Ich persönlich glaube ja, dass der rasante Fortschritt der KI-Technologie uns mehr Stellenabbau bescheren wird. Nur da werden niemals so viele neuen Stellen aufkommen. Bitte wie soll das gehen? Die Leitfrage wäre doch: Wie kann eine Gesellschaft sich auf die KI einstellen und welche Aufgaben hat ein Menschenleben noch außer 40 Stunden-Woche? Diese Frage ist aber für ein zukünftigen Blogartikel geeignet…
Auf X (ehemals Twitter) kochen die Emotionen hoch: User kritisieren Pistorius‘ „Kriegstüchtigkeit“ als Säbelrasseln, das Frieden gefährdet. Ein Post warnt: „Pistorius & Co sprechen permanent über Kriegstüchtigkeit“ – genau wie in den 1930er Jahren. Andere spotten über seine Pläne: „Digitalfunk-Projekt außer Kontrolle“ – und da redet er von Kriegstüchtigkeit? Die Öffentlichkeit ist skeptisch, und zu Recht: Technische Probleme vermitteln keine Sicherheit.
Übrigens: Weiter unten sind sämtlichen Quellenangaben angegeben. In jeden Absatz verschiedene Verlinkungen zu setzen ist bisschen mühselig.
Kritik an Pistorius und der Kriegslobby: Rhetorik des Wahnsinns
Boris Pistorius, der „beliebte“ Verteidigungsminister, ist der Protagonist dieses Dramas. Er fordert „Kriegstüchtigkeit“ bis 2029, spricht von „Kämpfen können, um nicht kämpfen zu müssen“ – und stößt auf massive Kritik. Politiker und Kommentatoren nennen es „falsches Wort zur Unzeit“, warnen vor Normalisierung von Krieg. Söder und andere kritisieren die Wortwahl, doch Pistorius rudert nicht zurück. Auf X wird er als „Kriegstreiber“ gebrandmarkt: „Pistorius steht für die Entkernung der SPD“, „unverantwortlich“. Er will mehr als 2% BIP für Rüstung, sogar Schuldenbremse anpassen – während Armut steigt. Das ist Wahnsinn! Deutschland rüstet massiv auf, ohne zu fragen: Wofür? Parallelen zur NS-Aufrüstung sind unübersehbar: Damals finanzierte man Hitler mit Lügen, heute mit „Bedrohungslage vor Kassenlage„.
Ich krieg die Tür nich‘ zu: Pistorius‘ Rhetorik ist gefährlich, sie normalisiert Krieg in einem Land, das Friedensstifter sein müsste aufgrund seiner dunklen Vergangenheit. Statt Diplomatie gegen Russland zu pushen, schürt er Angst. User auf X fordern: „Diplomatie statt Kriegstüchtigkeit!“ Rüstungsprojekte scheitern – wie Digitalfunk – doch er kauft Panzer für Milliarden. Das ist Verschwendung! Veteranen warnen: Die Truppe ist blank, trotz Zeitenwende. Pistorius‘ Erfolgsquote: Mangelhaft.
Die dunkle Seite: Ausbeutung und langfristige Schäden
Der „Poverty Draft“ ist hier real: Armut treibt Rekrutierung, wie in den USA, aber in Deutschland nuancierter. Statt soziale Programme zu stärken, nutzt man Not für Aufrüstung – ein ! Langfristig: Veteranen mit Posttraumatische Belastungsstörung, höhere Arbeitslosigkeit. Wehrpflicht würde Wachstum kosten, Bildung behindern. Und Parallelen zu WWII? Ja – Aufrüstung ohne Not führt zu Katastrophen.
Ein Kindergarten:
Die lautesten sind die westlichen Aggressoren...
Lasst uns das mal nüchtern und scharf beleuchten… die aktuelle Aufrüstung in Deutschland macht absolut keinen Sinn.
Sie ist ein teurer, ineffizienter Irrgarten, der nicht nur Geld verbrennt, sondern aktiv Eskalation fördert, statt Frieden zu sichern. Unter Boris Pistorius und der Regierung wird hier eine gefährliche Rhetorik von „Kriegstüchtigkeit“ bedient, die an die Spirale vor dem Kalten Krieg erinnert: Jeder Raketenpanzer provoziert eine Gegenreaktion, und am Ende zahlen wir alle den Preis – wirtschaftlich, sozial und geopolitisch. Ich bin überzeugt: Das ist nicht vernünftige Verteidigung, sondern panische Überreaktion, die Deutschlands Existenz zu Grabe tragen wird. Statt Milliarden in Kanonen zu pumpen, sollten wir in Diplomatie und soziale Stabilität investieren. Hier die Fakten und Argumente, warum das Ganze ein Fiasko ist.
1. Sinnlosigkeit pur: Hohe Kosten, null Effizienz – ein „Irrgarten der Aufrüstung“
Die Aufrüstung frisst Unsummen, ohne die Bundeswehr auch nur annähernd kampffähig zu machen. Pistorius prahlt mit der „Zeitenwende“ seit 2022, doch die Realität? Eine Erfolgsquote von „mangelhaft“: Projekte scheitern kläglich, die Truppe ist unterbesetzt, und die Rüstungsindustrie kann die Bestellungen gar nicht stemmen. Im Haushalt 2025 fließen über 75 Milliarden Euro in Verteidigung – plus Sondervermögen –, doch was haben wir? Ein Heer, das nicht marschieren kann, eine Marine mit Rostflecken und eine Luftwaffe, die an Munitionsmangel leidet. Militärexperten rechnen schonungslos ab: Die Bundeswehr ist „nicht lebensfähig“, weil zu viele „Schreibtischkrieger“ und zu wenig Kampfkraft vor Ort. Pistorius‘ Strukturreform – Heer, Marine, Luftwaffe und Cyber umbauen – klingt ambitioniert, ist aber bürokratisch verfahren und ignoriert den Kern: Personalmangel und veraltete Ausrüstung.
Warum sinnlos? Weil die „Bedrohung“ übertrieben wird. Pistorius warnt vor Russland und China im Weltraum – eine „Achillesferse“ –, doch das ist Panikmache ohne Substanz. Die NATO-Gipfelentscheidung für 5 Prozent BIP-Ausgaben (von den aktuellen 2 Prozent hoch) ist ein Witz: Deutschland pumpt Milliarden in Systeme, die veraltet sind, bevor sie einsatzbereit sind. Und die Rüstungsindustrie? Die wehrt sich gegen Pistorius‘ „Standpauke“, weil seine Pläne unrealistisch sind – zu viel Bürokratie, zu wenig Kapazitäten.
Fazit: Das Geld könnte in Bildung (Im Sozialwesen wie Wirtschaft), oder Infrastruktur fließen – Dinge, die echte Sicherheit schaffen. Stattdessen: Ein Loch im Haushalt, das die Schuldenbremse sprengt, ohne dass wir sicherer sind.
Volle Kraft voraus, das Geld muss ausm Fenster geworfen werden. Die Regierungen der letzten 20 Jahre haben sowieso eine Geldphobie – oder gar eine Vermögensphobie? Warum sollte man den Armen was schenken? Lieber seinen eigenen Magen verrenken.
2. Eskalierend statt deeskalierend: Die Spirale der Provokation
„Wääähhhh!! „Er hat angefangen!!!!“
Die Aufrüstung ist nicht nur sinnlos, sie ist aktiv eskalierend – ein klassischer Sicherheitsdilemma, bei dem jede Waffe den Gegner zu mehr Waffen treibt. Pistorius rechtfertigt die Ausgabensteigerung mit Putins „Provokationen“, doch genau das schürt er selbst: Reisen nach Polen mit Wadephul, um „Zeichen zu setzen“, oder Round Tables mit der Industrie für „effizientere Beschaffung“ – das signalisiert Aggression, nicht Verteidigung. Russland nutzt das als Vorwand für eigene Aufrüstung, China lacht sich ins Fäustchen über unsere Weltraum-Paranoia, und die NATO treibt die Spirale an: Von 2 auf 5 Prozent Ausgaben? Das ist kein Schutz, das ist Wettrüsten 2.0.
Der „Weltraumkrieg“
Warum eskalierend? Weil es die Diplomatie erstickt. Statt Verhandlungen mit Russland (z. B. über Ukraine) zu priorisieren, droht Pistorius mit „kriegstüchtig“ werden – eine Rhetorik, die Ängste schürt und Hardliner auf allen Seiten stärkt. Historisch wissen wir: Solche Eskalationen führten zu Krisen wie der Kubakrise. Heute? Die „Bedrohungslage“ vor der „Kassenlage“ – Pistorius‘ Worte – provoziert genau das, was er bekämpfen will:
MEHR KONFLIKT.
Und intern? Die Bundeswehr ist so überfordert, dass sie nicht mal interne Projekte stemmt – wie soll sie da globale Stabilität wahren? Das ist nicht vernünftig; es ist kurzsichtig und gefährlich, ein Spiel mit Feuer, das Europa in Flammen setzt. Ich habe schon wieder Flashbacks…
3. Warum nicht vernünftig? Weil echte Sicherheit anders aussieht
Vernünftige Sicherheit baut auf Prävention, nicht auf Abschreckung durch Übermacht. Die Aufrüstung ignoriert das: Sie belastet die Wirtschaft (Inflation, höhere Steuern), schwächt das Sozialsystem und vertreibt Talente – junge Leute meiden die Bundeswehr, weil sie Jobs in der Zivilwirtschaft wollen, nicht Kanonenfutter. Stattdessen: Investiert in UN-Friedensmissionen, EU-Diplomatie oder Cyberschutz ohne Waffenwahn. Länder wie Schweden oder Finnland zeigen: Starke Sozialsysteme und smarte Allianzen machen sicherer als Panzerflotten. Wie NATO-Kooperationen in Finnland und Schweden für geteilte Lasten und Prävention. Und starke Sozialsysteme wie der Nordic Model, der Resilienz durch geringe Ungleichheit und gesellschaftliche Stabilität schafft, um Konflikte vorzubeugen. Das Nordische Modell (Es ist übrigens ziemlich schwer deutschsprachige Internetseitseiten zum Thema ausfindig zu machen. Daher in der Quellenliste englischsprachige Quellen)
Zusammenfassend: Diese Aufrüstung ist ein teurer, eskalierender Fehlschlag – sinnlos, weil ineffizient, eskalierend, weil provokativ, und unvernünftig, weil sie Frieden opfert. Pistorius muss abdanken, die Regierung umsteuern: Weniger Säbelrasseln, mehr Brücken bauen.
Es ist schon auffällig, dass die europäische Elite uns ins nächste Trauma schicken will. Offensichtlicher geht es kaum. Immer wieder zeigt man auf den entmenschlichten Feind, der angeblich Europa einnehmen möchte. Doch es wäre töricht, wenn der „Osten“ dieses Risiko wirklich einginge – so dumm waren nur Hitler und Napoleon (von West nach Ost). Die heutige deutsche Gesellschaft jedoch ist derart geschichtsvergessen, dass sie womöglich jeden Unsinn schluckt, den man ihr auf einem Pappteller serviert – garniert mit einer Gratis-Bratwurst.
Jetzt mal Ernsthaft:
Wie Ohnmächtig kann man sein?
Ohnmacht, Verdrängung und der fatale Widerspruch zwischen Aufrüstung und drohender Massenarbeitslosigkeit
Deutschland steht am Rande einer Massenarbeitslosigkeit, mit Prognosen, die noch Schlimmeres vorhersagen. Gleichzeitig pumpen unsere „Fachkräfte“ Milliarden in die Aufrüstung: Der Verteidigungshaushalt klettert 2025 auf rekordverdächtige 62,4 Milliarden Euro, plus 24 Milliarden aus dem Sondervermögen – ein Sprung um 10 Milliarden im Vergleich zu 2024. Geld für Krieg ist reichlich da, während soziale Programme kürzer treten und die Wirtschaft bröckelt. Das riecht nach den 1930er Jahren, als Arbeitslosigkeit in Aufrüstung umgeleitet wurde, um die Massen zu bändigen und den Krieg vorzubereiten. Aber warum sehen so viele Menschen diese Parallelen nicht? Warum fühlen wir uns ohnmächtig, statt auf die Barrikaden zu gehen? Lass mich das Schritt für Schritt erklären – mit einer klaren, kritischen Haltung: Das ist nicht nur Ignoranz, das ist systematischer Wahnsinn, der uns in den Abgrund treibt. Deutschland hat eine historische Verantwortung, wie kann man da gleichzeitig Kanonenfutter-Produzent sein?
1. Die psychologische Ohnmacht: Verdrängung und Normalisierungs-Bias – wir wollen die Wahrheit nicht sehen
Viele Menschen sind „ohnmächtig“, weil sie in einer Blase aus Alltagsstress und Medienmanipulation leben. Psychologisch gesehen ist das der „Normalisierungs-Bias“: Wir gewöhnen uns an Eskalationen, bis sie normal wirken. Man denke an die Frosch-im-heißen-Wasser-Metapher – das Wasser wird langsam heißer, und wir merken es nicht, bis es kocht. In den 1930er Jahren ignorierten viele die Aufrüstung unter Hitler, weil sie mit wirtschaftlicher Erholung (durch Rüstungsjobs) verknüpft war; heute ist es ähnlich: Die „Zeitenwende“ wird als notwendige „Sicherheit“ verkauft, während die Arbeitslosigkeit steigt.
Warum diese Blindheit? Weil Angst und Propaganda wirken. Politiker wie Pistorius schüren Russen-Angst – „Krieg mit Russland bis 2027“ –, um die Aufrüstung zu rechtfertigen. Das erinnert an die Vorkriegszeit, wo Feindbilder (z.B. gegen Frankreich oder Russland) die Massen mobilisierten. Heute machen „Qualitätsmedien“ mit: Statt den Widerspruch zu beleuchten – Milliarden für Panzer, während die Erwerbslosenquote auf 6,0 Prozent klettert –, fokussieren sie auf „Bedrohungen“. Viele fühlen sich ohnmächtig, weil sie denken:
„Was kann ich schon tun?“
Genau das ist eine gelernte Hilflosigkeit, die aus Jahrzehnten neoliberaler Politik stammt, wo Individuen entmachtet werden.
Historische Amnesie tut ihr Übriges: Die Generation, die den Krieg erlebt hat, stirbt aus; junge Leute lernen in der Schule Fakten, aber nicht die Emotionen der Katastrophe.
2. Die unsichtbaren Parallelen: Aufrüstung als „Lösung“ für wirtschaftliche Krisen – genau wie vor 1939
Die Parallelen zum Zweiten Weltkrieg sind frappierend, und doch werden sie verdrängt. In den 1930er Jahren nutzte das NS-Regime Massenarbeitslosigkeit (nach der Weltwirtschaftskrise) für massive Aufrüstung: Von 1933 bis 1939 wuchs die Wehrmacht von 100.000 auf Millionen Mann, finanziert durch „Kriegskredite“ und Schulden – Parallelen zu heute, wo „Kriegskredite“ und Russen-Angst die Diskussion anheizen. Damals wurde die Wirtschaft „kriegswirtschaftlich“ umgestellt; heute spricht Europa von „Kriegswirtschaft“ und Aufrüstung, weil die USA ihre Garantien in Frage stellen. Die Bundeswehr bereitet sogar Kommunen auf Krieg vor – ein Echo der totalen Mobilmachung vor 1939.
Unserer Städtische Politik hat hatte schon zum Jahresende ’23 mit einer Abstimmung sich ins Gespräch gebracht. Geradezu anbiedernd… TOP Ö 9.3: Antrag der CDU-Fraktion – Partnerschaft zwischen der Stadt Halle (Saale) und der Deutschen Bundeswehr stärken –
Heute? Deutschland steigert Militärausgaben auf 2,4 Prozent des BIP 2025, mit Zielen bis 3,5 Prozent – massiv, während die Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland auf 7,8 Prozent klettert. Das ist der Widerspruch: Geld für Rüstung statt für Wettbewerbsfähigkeit, Umschulung oder Sozialhilfe. Warum sehen wir es nicht? Weil die Narrative umgedreht werden: Aufrüstung wird als „Jobmotor“ verkauft, genau wie damals – Rekrutierung boomt bei wirtschaftlicher Not. Aber das ist zynisch: Es schafft keine nachhaltigen Jobs, sondern Risiken für PTSD und Veteranenarbeitslosigkeit. Die Rüstungsspirale 2025 wiederholt die Fehler von 1914, wo Eskalation in Krieg mündete. Und wie vor WWII: Feindbilder (Russland) lenken von inneren Problemen ab.
3. Der eklatante Widerspruch: Kriegsgelder vs. soziale Not – ein System, das uns täuscht
Das ist kein Zufall – es ist Klassenkampf: Die Eliten profitieren von Aufrüstung (Aktien von Rheinmetall boomen), während die Basis leidet. Parallelen zu 1933: Hitler finanzierte Aufrüstung durch Sozialabbau; heute opfert man Bildung und Pflege für Panzer. Die Ohnmacht entsteht, weil Medien und Politik das als „notwendig“ framen – „Vorkriegsära“ wie 2024, wo Aufrüstungswellen Europa in den Krieg trieben.
Warum keine Massenproteste? Man müsste nicht mal demonstrieren gehen, man kann genauso gut sich vernetzen und als mündiger Bürger mit sachlicher Kritik in Stadträten Präsenz zeigen. Wo sind all die Leute?
Viele sind desillusioniert – Wahlen ändern wenig, und Social Media verstärkt Echos. Aber: Es gibt Warnungen, z.B. Szenarien von Krieg in Deutschland 2025, mit Flüchtlingen und Infrastruktur-Kollaps.
Mal ganz überspitzt ausgedrückt:
Die NATO-Kriegsgefahr mit Russland wird realer, doch die meisten schlafen oder prügeln sich zur Arbeit um abgelenkt zu bleiben und unterstützen somit die aktuelle Politik. Man geht rechnerisch ein halbes Jahr nur für den Staat arbeiten (Davon abgesehen kommen noch weitere Steuern beim Konsumieren dazu). Und diese ganzen Gelder gehen immer mehr für Kriegsspiele drauf.
Manche sind ja auch wirklich ängstlich mal zur Ruhe zu kommen und zu fühlen, warum Millionen Menschen seit 2014 / 2020 auf die Straße gingen, in Social Media Debatten hielten, sogar in Einwohnerfragestunden der Stadträte öffentlich Kritik übten und manche sogar ihre Jobs verloren haben (und das nicht nur wegen den Maßnahmen damals). Und wenn wir schon beim Fühlen sind: Wie fühlt es sich an, wenn Leichenberge, Schutt und Asche unsere Städte erreichen?
Die Verstandes-Ebene reicht schon lange nicht mehr aus, um das ganze Dilemma zu umfassen.
Fazit: Ohnmacht ist keine Option!
Zugegeben: Bei mir herrschen die Los(t) Wochos der Ohnmacht seit geraumer Zeit! Ich bin selbst ziemlich angeschlagen und frage mich worauf ich hoffen soll… etwa das von alleine wieder alles gut wird? Das ein Retter aufm weißen Pferd mich im Sturm nimmt und rettet? Kann ich allein den Krieg beenden? Nö.
Aber mit Dir.
Geschichtsvergessen sollten wir nicht sein – sondern kriegsmüde, gepaart mit Zusammenhalt in schwierigen Zeiten. Wer sich durch diesen Text angegriffen fühlt und nicht versteht, was der eigentliche Sinn dieser „Übung“ ist, darf gerne den ehrlichen Austausch mit seinen Mitmenschen suchen. Die Angst vor Krieg ist verständlich. Und die Hintergründe, warum wir in diese Misere gebracht wurden, sind ziemlich spannend.
Wenn man sich ein Wochenende Zeit nimmt und alles nüchtern betrachtet, fragt man sich unweigerlich, ob man im falschen Film gelandet ist. Viele erkennen die Parallelen nicht – Verdrängung, Propaganda und Systemlogik machen blind. Doch das darf nicht so bleiben.
Dieser Widerspruch ist ein Warnsignal: Investiert in Menschen, nicht in Krieg! Fordert Diplomatie, stoppt die Rüstung. Du bist nicht allein in deiner Ohnmacht – lass uns diese Energie in Handeln umwandeln. Friedliche, kreative Proteste, Petitionen, Demonstrationen und vieles mehr: Geht dorthin, wo es weh tut, und konfrontiert die kommunale Politik. Sie können nicht ewig Friedensstifter abwatschen, während überall die Gelder fehlen.
Was will eine Kommune denn noch bewegen, außer Bittsteller für die Bundeswehr zu sein?
Deutschland als Friedensstifter, nicht als Kriegsvorbereiter. Denn …
Ressourcen:
Aufrüstung der Wehrmacht, Rheinmetalls Wiederaufstieg, Nachkriegszeit und Satire die eigentlich näher an der Realität ist:
https://www.bpb.de/themen/nationalsozialismus-zweiter-weltkrieg/der-zweite-weltkrieg/199407/waffen-militaertechnik-und-ruestungspolitik/
https://www.akweb.de/politik/raketenstationierung-und-neues-selbstbewusstsein-geschichte-der-aufruestung-deutschland-nato/
https://homepage.ruhr-uni-bochum.de/christian.brandau/Aufruestung-der-Wehrmacht.html
„Arbeit macht Kriegstüchtig“ – diverse Quellen :
https://www.freitag.de/autoren/marlen-hobrack/poverty-draft-gerechtigkeiten-an-der-waffe-mutti-politics-marlen-hobrack
https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/heide/presse/presse-archiv
https://www.bloomberg.com/news/articles/2025-07-12/bundeswehr-sucht-rekruten-doch-arbeitskrafte-werden-rar
https://www.bundeswehr.de/de/organisation/personal/halbjahresbilanz-personal-5981558
https://www.bmvg.de/de/presse/positiver-personaltrend-bundeswehr-setzt-sich-fort-5980446
„Armee der Arbeitslosen“: Sozialabbau als Rekrutierungshilfe der Bundeswehr
https://www.dw.com/en/german-military-faces-massive-shortage-of-soldiers/a-71888740
https://www.dw.com/en/germany-no-return-to-compulsory-military-service/a-72213817
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/kontext/soldaten-auf-zeit-besoldung-100.html
Ulrike Guérot stellt die richtigen Fragen / Bundeswehr: Digitalfunk gerät außer Kontrolle / und weitere Schmankerl:
https://x.com/StromsAreComing/status/1972268970477830557
https://x.com/EAltsoldat/status/1971894211122549193
https://x.com/TineUndFiene/status/1971242934612918761
https://x.com/Grnfink2/status/1881018439277613501
Militärexperte und Rünstungsindustrie rechnen mit Pistorius ab:
https://www.fr.de/politik/zu-viele-schreibtischkrieger-militaer-experte-rechnet-mit-pistorius-ab-bundeswehr-nicht-lebensfaehig-93961702.html
https://www.welt.de/politik/deutschland/plus68d65d5e24619b7e72e5098e/krise-der-streitkraefte-erfolgsquote-mangelhaft-pistorius-im-irrgarten-der-aufruestung.html
https://www.wiwo.de/politik/deutschland/boris-pistorius-ruestungsindustrie-wehrt-sich-gegen-standpauke-01/100141864.html
Der Weltraumkrieg:
https://www.merkur.de/politik/pistorius-warnt-vor-weltraum-krieg-mit-russland-und-china-zr-93960306.html
https://www.vorwaerts.de/inland/haushaltsdebatte-so-begruendet-pistorius-die-hoeheren-militaerausgaben
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/reise-polen-pistorius-wadephul-100.html
Präventionen Finnland / Schweden und Nordic Model:
https://carnegieendowment.org/research/2024/10/nordic-baltic-defense-cooperation-nato?lang=en
https://www.nato.int/cps/en/natohq/topics_133127.htm
https://www.norden.org/en/search?query=nordic+model
https://www.oecd.org/en/topics/economy.html
https://fastercapital.com/de/thema/wie-das-nordische-modell-gleichheit-durch-richtlinien-f%C3%B6rdert.html
Bundeswehr bereitet Kommunen auf Krieg vor / steigende Arbeitslosigkeit:
https://www.wsws.org/de/articles/2025/08/24/mili-a24.html
IAB-Regionalprognose: Arbeitslosigkeit steigt 2025 in allen Bundesländern
3,5 % BIP / Wiederholen wir die Fehler?:
https://www.telepolis.de/features/Ruestungsspirale-2025-Wiederholen-wir-die-Fehler-von-1914-10347429.html
https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/wehretat-bundeswehr-verteidigung-haushalt-anstieg-100.html
„Kriegskredite“ und Russen-Angst: Wie 1914 mit 2025 verglichen wird
Stellenabbau überall – Die Krise ist da:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/thema/stellenabbau
https://www.tagesschau.de/thema/stellenabbau
https://www.businessinsider.de/wirtschaft/stellenabbau-diese-14-top-arbeitgeber-entlassen-dieses-jahr-mitarbeiter/