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In jedem Erleben ist ein Geschenk

In jedem Erleben ist ein Geschenk

Unser letzter Infostand auf dem Marktplatz hat sich angefühlt hat, wie am Rande eines schwarzen Loches zu kleben. Echt. Wir standen an der Litfaßsäule vorm New Yorker. Windböen zerrten an diesem Tag an unserer Ausrüstung und an den Nerven. Von den Plakaten der Litfaßsäule schauten uns hilflos und hoffnungslos die Vertreter der örtlichen Politik an. Hilflos in ihrem Versuch, den Nagel auf den Kopf zu treffen. Bei der Eröffnung irgendeiner Baustelle.


Die zahlreichen Halle-ist-bunt-Plakate und der kaum zumutbare visuelle Auftritt des WIR-Fake-Festival an der Fassade des leerstehenden Kaufhofs verstärkten lediglich den hoffnungslosen Eindruck des Stadtzentrums. Die Gespräche des Infostandes zeigten es einmal mehr: Halles Bürger verteidigen ihre Ohnmacht; man kann ja doch nichts machen, alles geht den Bach runter, der Krieg kommt, kannste nix machen.
Für die Ratssitzung hatten wir danach einfach keine Nerven mehr.
Ohnmacht färbt ab, jedenfalls manchmal.

Seitdem habe ich hin und her überlegt, ob unserer Innenstadt energetisch wohl noch zu helfen sei...

Nun ist mir beim OM Kreis etwas eingefallen.
Die Transzendentalen Meditierer sagen ja, Gruppenmeditationen können maßgeblich und messbar die Energie des Umfeldes beeinflussen. Die OM-Leute sagen, es sei egal, wie viele sich an der Gruppenpraxis beteiligen, mit dem Reinen Bewusstsein in Kontakt zu gehen hat positive Auswirkungen im weiten Umfeld.
Nun, es ist Herbst, mit Sitzkreiswetter ist im nächsten halben Jahr nicht zu rechnen.

Also bleibt die Meditation im Laufen. Bei den Hindus heißt das Jabba-Walk. Mir kam beim OM das Bild vom Gang den Innenstadtring entlang und kreuz und quer durch die City. Es müsste möglich sein, durch Energiearbeit zu Fuß an der drückenden Ohnmachtsstimmung der Stadt zu rütteln. Und Energiearbeit ist immer auch eine Arbeit FÜR DICH, genauso wie für deine Welt, es ist ein Gleichgewicht.
Versuch macht kluch.
Also sage ich folgendes an:

Ich lade für die kommenden Sonntage im Oktober ein, mich beim innerstädtischen Segnungsspaziergang zu begleiten. Das sind dann der 5., der 12., der 19. und der 26.10.

Ein stiller Spaziergang auf dem Stadtring und durch die Innenstadt, bei dem alle Beteiligten nach Belieben beten, Mantren chanten oder sonst wie energetische Arbeit leisten, um das Schwingungsniveau unserer Stadt bissel anzuheben.

Und damit habe ich wohl das Geschenk gefunden, was jener bedrückende Einsatz auf dem Marktplatz für mich bereit hielt. Ein Geschenk mit windiger Verpackung, behängt mit den blöden bunten Schleifchen einer scheinbar ohnmächtigen Zivilgesellschaft…
Danke für jedes Erleben!

Friedliebende Grüße,
Helena

Energiearbeit zu Fuß in der Innenstadt.
Eine Stunde für dich und den Frieden in deiner Welt.
Wer noch Fragen hat, schreibt mich gerne an.
info@friedensatelier-halle.de
Wer ein Mantra zum Chanten sucht, ich habe welche dabei.
Jeden Sonntag im Oktober
Treff 17 Uhr auf der Promenade gegenüber vom Landgericht.