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Wir sind parteiunabhängige, ehrenamtliche Einwohner Halles, die für Demokratieentwicklung, Friedensfähigkeit und Selbstbestimmung eintreten – jenseits von Kreuzchen und Schubladen.

Wir stellen uns vor

Wir sind Helena und David – Steinmetzin und Mediengestalter.

Wir leben in der Universitäts- und Händelstadt Halle (Saale) und sammelten über die Jahre viele Erfahrungen, wie „Widerstand“ funktioniert – und wie er scheitert.

Unser Fazit: Widerstand darf sein – doch ohne Entwicklung bleibt er Kind seiner selbst. Das ständige Teilen schlechter Nachrichten auf Social Media, der nächste empörte Kommentar oder das Verharren in Kampfbegriffen einer alten Welt…

„Links“ gegen „Rechts“, „wir“ gegen „die“ – Wohin führt das? Widerstand wird so zur systemimmanenten Rolle im Demokratieschauspiel unserer Tage.

Doch was, wenn wir neue Teams bilden?

Nicht länger Team Angst, Team Frust oder Team Schuldzuweisung – sondern Team Verbundenheit. Team Friedensstifter. Team Mensch.

Im FriedensAtelier Halle möchten wir genau das leben: Wir schaffen einen Raum, in dem Wandel möglich ist – jenseits alter Frontlinien. Mit Klarheit, Herz und echter Begegnung.

Spiritualität trifft auf politisches Bewusstsein

Das Friedensatelier Halle ist ein politisches Projekt, das neue Wege geht: Wir verbinden spirituelle Praxis und innere Arbeit mit gesellschaftlichem Engagement und demokratischer Mitgestaltung.

In einer Zeit der Spaltung und Sprachlosigkeit schaffen wir Räume für echten Dialog, fühlbare Menschlichkeit und bewusste Verantwortung. Wir glauben: Nur durch eine neue Geisteshaltung – getragen von Aufmerksamkeit, Klarheit und Mitgefühl – kann  echter Wandel entstehen.

Wir laden dazu ein, gemeinsam nachzudenken, zu fühlen, zu sprechen – nicht gegeneinander, sondern miteinander.

Herz & Haltung

Wir durften lernen, was es bedeutet, echte Verbundenheit mit vielen Menschen zu teilen – und den Raum dafür zu halten.

Doch wir wissen auch: Wer Klarheit lebt, erfährt nicht nur Resonanz, sondern oft auch Ablehnung. Ausgrenzung gehört derzeit vielerorts zum Alltag, sobald man Position bezieht – mit dem Herzen, mit der eigenen Wahrheit. Gerade deshalb ist es uns wichtig, hier ehrlich zu zeigen, wer wir sind und was uns ausmacht. Ohne Masken. Ohne Etiketten. Einfach als Menschen, die sich aufgemacht haben, Räume der Echtheit, des Friedens und der Heilung zu gestalten – gern gemeinsam mit dir.

Gewaltfrei Kommunizieren – auch mit Andersdenkenden
Wir setzen auf echte Verbindung statt psychologische Tricks. Achtsame Kommunikation ist für uns kein Werkzeug der Vermeidung, sondern ist def Weg, um die emotionale Aufladung
aus hitzigen Gesprächen zu entziehen.

Den Schmerz der Anderen anerkennen
Leid ist nicht vergleichbar, es kennt keine Skala, kein Ranking. Sobald wir beginnen, Leid gegeneinander aufzuwiegen, säen wir Unfrieden und öffnen die Tür für Abwertung. Deshalb ist unsere Haltung: zuhören, anerkennen, da sein. Häufig ist das bereits Trost und Lösung genug.

Das eigene Leuchtturmdasein leben
Jeder Mensch hat eine Gabe, ein Licht, das Orientierung und Halt bietet. Wir laden dich ein, Inspiration zu sein – nicht um Anerkennung zu sammeln, sondern um dein Leuchten weiterzugeben. Nur wer sichtbar wird, kann andere ermutigen.

Feindbilder loslassen – Schatten erkennen
Diejenigen, die uns am stärksten triggern – die sogenannten „Arschengel“ oder „Trüffelschweine“ – können uns die kostbarsten Hinweise geben. Solche Menschen, weisen uns oft auf Themen hin, denen wir selbst ausweichen. Wir lernen, sie zu würdigen – nicht als Feinde, sondern als ungeahnte Wegweiser.

Was wir alle mit uns rumschleppen

Wir bieten einander reichlich Projektionsfläche für:

  • die Angst vor der eigenen Größe 

  • den eigenen Unmut

  • etliche Ausreden, warum „es halt so läuft“

  • den inneren Schutzwall, der uns vom Handeln abhält

„Wir sind hier, um Räume zu öffnen – nicht um Erwartungen zu erfüllen.“

Wenn du wirklich etwas verändern willst, dann beginne dort,
wo du jederzeit arbeiten kannst: in dir selbst. 
Geh in die Stille. Frag dich:

Was kann ich – ganz konkret – heute tun, um diese Welt mitzugestalten?

 

 

 

Und für uns ganz wichtig: Wir sind keine Politiker:

Es braucht keine offizielle Legitimation, um sich in politische Prozesse einzubringen. Wir denken, dass wir die Politik nicht mehr nur den Politikern und Interessenverbänden überlassen dürfen. Schließlich tragen wir alle gemeinschaftlich die Verantwortung (die Kosten) jeglicher politischer Entscheidungen. Also reden wir mit. Und wir reden mit allen. Abwertung und Gesprächsverweigerung sind nach unserer Auffassung Angstreaktionen, die von eigener, tiefer Verletzung zeugen.

Wir arbeiten mit unserer spirituellen Geisteshaltung an diesem selbstzerstörerischen System vorbei und schenken dem Aufmerksamkeit, was diesem System bei der Transformation behilflich ist: Echter Bürgerbeteiligung in einer gelebten Demokratie, Selbstbestimmung und der Entwicklung einer Friedensfähigkeit, welche die Gemeinschaft stärkt und die jetzige Dualität befriedet.  

Wir glauben nicht mehr an das Parteiensystem. 

Parteienpolitik hat – aus unserer Sicht – ausgedient. Es braucht Direktmandate, mehr Mitbestimmung und echte Transparenz. Und ja, wir wissen: Es gibt viele mutige Initiativen – hierzulande und europaweit – die in eine ähnliche Richtung denken und handeln. Es ist Zeit, dass wir uns miteinander verbinden.

Zu diesem Thema gibt es bald mehr – versprochen.

Unser Beitrag zum (inneren) Wandel

 Unser Wirken in der Einwohnerfragestunde

Seit ca. 1,5 Jahren gehen wir regelmäßig zur halleschen Einwohnerfragestunde. Wir berichten darüber und stellen der kommunalen Politik hin und wieder interessierte Fragen.

Es ist wichtiges Werkzeug in unserer bereits eingeschränkten Demokratie. Jeder Einwohner hat das Recht zur Teilnahme an den Ratssitzungen (und den Ausschüssen) und auch das Recht, an die Stadtverwaltung Fragen zu stellen in kommunalen Angelegenheiten. Das Hallesche Hausparlament trifft sich immer am letzten Mittwoch des Monats und beginnt mit der Fragestunde zur arbeitnehmerunfreundlichen Zeit, ca 14.15 Uhr. Paralell läuft auch ein Livestream auf Yotube zum Stadtrat / Einwohnerfragestunde.

Und das Beste am öffentlichen Fragen: Man ist nicht parteigebunden. Es ist Bürgerbeteiligung, in der man als Nichtpolitker zu Wort kommt.

Übrigens hat jede Kommune so etwas wie eine Einwohnerfragestunde. Schau doch mal in deiner Region nach und gesell dich zum Publikum. Du glaubst gar nicht, welchen Mehrwert du für deine Gemeinschaft leisten kannst, sobald du der örtlichen Politik konstruktiv Feedback gibst.

Möchtest Du auch teilnehmen an der halleschen Einwohnerfragestunde?
Unser Infostand

Üblicherweise am Ratsmittwoch trifft man uns in den Stunden vor der Sitzung mit unserem Infostand – zwei Tische, ein Banner und reichlich Infomaterial – in der Nähe des Stadthauses auf dem Marktplatz. Wir widmen uns Themen wie:

Einwohnerfragestunde:

Wir schaffen Raum für Bürgerfragen – offen, direkt und ohne Umwege. Was bewegt dich? Was fehlt? Was brauchst du, um dich gehört zu fühlen?

 Was bedeutet Frieden eigentlich – jenseits ab Abwesenheit von Krieg? Wie können wir als Gesellschaft friedensfähig werden? Wir möchten Impulse setzen für eine neue Gesprächskultur, Mitgefühl und ein respektvolles Miteinander.

Der Zweite Weltkrieg mag geschichtlich abgeschlossen sein – die seelischen Wunden wirken jedoch bis heute. Wir sprechen offen über transgenerationale Traumata, kollektives Schweigen und den Weg zur inneren wie äußeren Versöhnung.

Ist das wirklich so? Oder ist es nicht vielmehr eine weitere Ausrede, um über eine ferne Bundespolitik zu klagen, die ohnehin nicht greifbar ist?
Wie kommen wir ins Handeln?
Demokratie und Frieden beginnen immer in deinem Inneren – und setzen sich im Außen fort: direkt in deiner Nachbarschaft, in deiner Region!

Unsere beiden Petition:

Nimm Dir Zeit – und vielleicht mehrere Tassen Kaffee.
Es sind ungewöhnlichen Petitionen mit etlichen Ideen und klarer Aufforderung an uns alle, nicht nur an die Politik.

Wir haben uns reingekniet.
Lass die Worte auf Dich wirken. Und wenn sie in Dir etwas bewegen – unterzeichne. Und bring die Ideen ins Leben. Verantwortlich für die Umsetzung sind wir alle. Danke.

 

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